Aktuell

Bersenbrücker Kreisblatt vom 04.07.2018

Der Vortragsraum war gut gefüllt, als Öffnet externen Link in neuem FensterProf. Dr. Werner Kunz am 9. Juli seinen spannenden Öffnet externen Link in neuem FensterVortrag mit dem Titel „Vernachlässigt der Naturschutz den Artenschutz“ präsentierte. Die Veranstaltung wurde in Kooperation von RUZ-Osnabrücker Nordland, Artland-Gymnasium und Regionaler Arbeitsgemeinschaft Naturschutz im Artland  durchgeführt. Am 10. Juni  erkundete man  Im Rahmen einer Ganztagsexkursion  die Quakenbrücker  Mersch, RANA Flächen im Bereich Börstel/Grafeld und das Hahnenmoor. Prof. Kunz gab als ehemaliger Schüler des AGQ und jahrzehntelanger profunder Kenner von Flora und Fauna im Osnabrücker Land  viele wertvolle Hinweise zum Biotopmanagement auf den RANA-Flächen. Bereits 1959 veröffentlichte er sein Werk „Die Vogelwelt des Kreises Bersenbrück“ und 1974 unternahm er zusammen mit seinem Vater und dem ehemaligen Schulleiter des AGQ Gerhard Hesselbarth eine Schmetterlingsexkursion in die Türkei.

Die frühe Eisenzeit an der oberen Donau stand im Mittelpunkt einer eindrucksvollen Fortbildung mit dem Baden-Württembergischen Landesarchäologen Prof. Dr. Dirk Krausse. Im Rahmen von Exkursionen wurden u.a. die Ausgrabung Bettelbühl, die Öffnet externen Link in neuem FensterHeuneburg als älteste Stadt Europas um 600 v. Chr. und das faszinierende Fürstengrab von Eberdingen-Hochdorf besucht. Im Vergleich zu den Funden aus dem Osnabrücker Nordland wie z.B. auf der Schnippenburg in Ostercappeln oder aktuell in Ankum sind die Funde in Baden-Württemberg beeindruckend.

Ausstellungsstand des RUZ in Kooperation mit AGQ beim 5. Regionalen Klimagipfel am 16.5. in Osnabrück; es erfolgte ein intensiver Austausch mit dem Fachpublikum, hier u.a. mit ILEK Regionalmanager Hendrik Kettler

Das Abiturthema 2019 „Ökosystem Wald“ war für zahlreiche Biologiekurse wieder Anlass für einen RUZ-Besuch. Das Freilandlabor Grafeld und der Auwald bei Malgarten dienten als Untersuchungsgebiete und boten insbesondere interessante Probefläche für die Bioindikation mittels Zeigerpflanzen (vgl. Materialheft Lernen an Stationen).

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulen in der Samtgemeinde Artland erleben die Kulturgeschichte der Haseaue auf einer Exkursion entlang des Natur- und Gewässerlehrpfades in Quakenbrück.

Das Projekt Faszination Mikrokosmos wurde im Rahmen der Kooperation mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück,  im Rahmen unserer Aktivitäten im Projekt  Umweltschule in Europa beim Netzwerktreffen im RUZ Dümmer in Lembruch sowie im Rahmen der Kooperation mit dem Bildungs- und Erlebniszentrum Mikrowelten des Instituts für Zelltechnologie der Universität Rostock (Prof. Dr. Weiss) um  spannende Facetten erweitert.

Bersenbrücker Kreisblatt vom 10.2.2018

Der Fördererverein des Artland-Gymnasiums unterstützt 2018 das in Kooperation mit dem RUZ Osnabrücker Nordland zu Umwelt- und Gesundheitsthemen entwickelte Peer Learning Projekt.

Faszination Mikrokosmos  beim Tag der offenen Tür am Artland-Gymnasium

Kooperation mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (Öffnet externen Link in neuem FensterDIL):  Projektplanung zu den Themen  Mikroskopie,  Ernährung und Ökologischer Fußabdruck. Während im Bereich Mikroskopie insbesondere die modernen Hochleistungsmikroskope des DIL sowie Umsetzungen mikroskopischer 3D-Bilder zu Modellen am 3D-Drucker für Kooperationsprojekte in den Blick genommen wurden, war es bei den Themen Ernährung und Ökologischer Fußabdruck  die Zusammenarbeit bei der Erstellung von Facharbeiten.

Falkner Wolfgang Sablotny,  ehemaliger Mitarbeiter am Stift Börstel, fasziniert eine Schülergruppe mit seinem Seminar zum Thema Falknerei. Die hautnahe Begegnung mit seinem Lannerfalken sowie einem Hybriden aus Saker- und Gerfalken hinterließ einen tiefen Eindruck bei den Zuhörern und führte zu vielen spannenden Fragen an den Experten.

Wann kommt ER denn endlich? Weshalb kommt ER denn nicht? Fragen und Klagen wie diese aus dem Artland haben Klaus von Klitzing in den letzten Jahren mehrfach am Max-Planck-Institut für Festkörperphysik in Stuttgart erreicht.  Quakenbrück sei schwer zu erreichen im Vergleich zu vielen anderen seiner Vortragsorte in aller Welt, antwortete von Klitzing mit einem verschmitzten Lächeln,  aber als er erfahren habe, dass das wichtigste am Nobelpreis nicht die goldene Medaille  oder das Geld sei, sondern die um zwei Jahre höhere Lebenserwartung eines Nobelpreisträgers im Vergleich zu einem Durchschnittsmenschen,  habe er sofort einem erneuten Vortrag in Quakenbrück zugestimmt.  So freuten sich Samtgemeinde Artland, Artland-Akademie und Artland-Gymnasium am 6.11.2017 auf den Besuch „ihres“  Nobelpreisträgers Klaus von Klitzing am AGQ. Die Besucher erlebten an diesem Abend unter der Überschrift "Öffnet externen Link in neuem FensterVom Nobelpreis zum neuen Kilogramm" eine faszinierende Lehrstunde über Öffnet externen Link in neuem FensterKlitzingkonstante, Urkilogramm und die Bedrohung der Erde durch den Menschen.  Bis tief in die Nacht plauderte von Klitzing anschließend bei Rotwein und Imbiss über seine Schulzeit am AGQ, seine Forschungsarbeit und seine zahllosen Reisen und Begegnungen mit faszinierenden Menschen von Neil Armstrong bis zu Papst Franziskus.  Umlagert war er dabei von begeisterten Besuchern, die ihm gebannt zuhörten und auch seine Schwester, seine Schwägerin und sein Bruder genossen die Zeit mit ihrem vielbeschäftigten Bruder in der AGQ-Aula.

Bersenbrücker Kreisblatt vom 8.11.2017

 
 
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