Aktuell

Im Rahmen des Zukunftsdiploms 2021 der Volkshochschule Osnabrücker Land für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren erlebten die Teilnehmer jetzt zwei spannende Forscherreisen am Artland-Gymnasium Quakenbrück und am Lernstandort Grafelder Moor.

Die Vorbereitungen für die Forscherreise an die Wildblumenwiese sind erfolgt

Wildblumenwiese aus Osnabrücker Wildblumenmischung. Viele heimische Wildblumenarten auf  Dauergrünland bieten den etwa 500 in Deutschland vorkommenden  heimischen Wildbienenarten Nektar, Pollen und Eiablagemöglichkeiten in Pflanzenstängeln und im Boden. Etwa 30 Prozent der Arten legen ihre Eier im Umfeld der Pflanzen ab. Diese Eiablagemöglichkeit kann man durch Wildbienenhotels zum Teil ersetzen. Etwa 70 Prozent legen ihre Eier in den Boden, sodass dieser in solchem Offengrünland nie bearbeitet werden darf.

Einjährige Wildblumenwiese die auch blühende Kulturpflanzen enthält. Für die Haustierart Honigbiene, die ihre Unterkunft heute in einer vom Imker bereitgestellten Bienenbeute hat und die Nektar und Pollen an verschiedensten blühenden Pflanzen sammeln kann, ist eine solche einjährige Blumenwiese wichtig. Die Wildform der Honigbiene lebte in holen Baumstämmen, die man ihnen in Form einer Klotzbeute bereitstellen kann.

Am Moorteich im Freilandlabor Grafeld wurde die Artenvielfalt unter der Wasseroberfläche unter die Lupe genommen.

Einrichtung eines Bienenschaukasten am Artland-Gymnasium. Simon Nees und Hartmut Grünloh stellen den Kasten in einem der mit einer Wildblumenwiese bewachsenen Innenhöfe auf und Maren Rauch bestückt den Kasten mit Bienenwaben.

Bienenfest für Bienenpaten auf dem Hof Meyer zu Höne in Dinklage Höne (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bienenfeld.eu). Rolf Wellinghorst referiert im Rahmen der Veranstaltung zum Thema Wildbienen und über die im Rahmen der Biodiversitätsprojekte am Artland-Gymnasium angelegten Blühwiesen

Svea Ruhr, Studentin der ökologischen Landwirtschaft an der Universität Kassel Witzenhausen, führt am 22. Juni im Rahmen ihrer Masterarbeit zum Thema „Heckenanpflanzungen auf einem Betrieb in Bad Essen“ ein Interview zu regionalgeschichtlichen Aspekten von Hecken im Osnabrücker Land und besichtigt als Beispiel die vor 30 Jahren zusammen mit Schülern des Artland-Gymnasiums angelegte Feldhecke im Historischen Freilandlabor Wasserhausen.

Der Arbeitskreis Bersenbrücker Land des Vereins zur Revitalisierung der Haseaue, langjähriger Kooperationspartner bei unseren Biodiversitätsprojekten an der Hase, trifft sich am 15.6.2021 am Alfsee. Nach einer Exkursion zum Reservebecken begrüßt Jürgen Christiansen, Leiter des RUZ Osnabrücker Nordland, die Teilnehmer an der Biologischen Station Haseniederung zur Aussprache über die aktuellen Projekte

Frühlingserwachen 2021 im Freilandlabor Wasserhausen

Pauline Mindermann, Studentin an der Universität Osnabrück, führt im Rahmen ihrer Masterarbeit zum Thema „Umweltschule in Europa“ ein Interview zur USE-
Arbeit am Artland-Gymnasium und besichtigt verschiedene Biodiversitätsaktivitäten. Zu den Untersuchungsgegenständen gehören Dauer und Intensität der USE Teil-nahme, Darstellung der bearbeiteten Handlungsfelder und Projekte sowie Wirkun-gen auf Organisations-, Personal- und Unterrichtsebene und auf Kooperationen.

Mirko Zech, Abiturjahrgang 2015 am Artland-Gymnasium, plant eine Bachelorarbeit bei Prof. Dr. Niko Paech an der Universität Siegen zum Thema Nachhaltigkeit und informiert sich im Frühjahr 2021 zum Thema „Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitspro-jekte im Freilandlabor Wasserhausen als Vorbild und Motivationselement für poten-tielle Nachahmer in Schule und Bevölkerung“

Volltreffer 26.11.2020

Schutzmaßnahme für die FFH-Art Lucanus cervus (Hischkäfer):

Anlage eines Hirschkäfermeilers unter Corona-Bedingungen im Bereich Gut Vehr durch die Klasse 7c des Artland-Gymnasiums am 6. November 2020

Lutz Bakker, Simon Nees und Rolf Wellinghorst vom Artland-Gymnasium sowie Ingo Zapp und sein Team vom Forsthof Artland begleiten die Schüler und koordinieren die Bauarbeiten

FFH-Gebietsmanagerin Kristina Behlert und Christiane Achelwilm vom Lernstandort Grafelder Moor gestalten das pädagogische Programm zum Thema Hirschkäfer

 
 
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